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Margarita Höhenrieder


Pianistin in München

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Margarita Höhenrieder


Pianistin in München

Margarita Höhenrieder

„Die Münchner Pianistin Margarita Höhenrieder ist ein Star unter Insidern.“

Und tatsächlich gehört Margarita Höhenrieder zu den profiliertesten deutschen Pianistinnen ihrer Generation. Die in München geborene Künstlerin gewann 1981 den Ersten Preis beim Ferruccio Busoni International Piano Competition und erhielt entscheidende künstlerische Impulse durch ihr Studium bei Ludwig Hoffmann, Leon Fleisher in den USA sowie Alfred Brendel.

Als Solistin konzertierte sie mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden sowie dem New York Philharmonic und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel, Kirill Petrenko, James Levine, Riccardo Chailly, Fabio Luisi zusammen.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf dem Œuvre des Komponisten Harald Genzmer, dessen Werke sie vielfach zur Uraufführung brachte – darunter auch sein letztes Werk „Wie ein Traum am Rande der Unendlichkeit“, ein Duo für Klavier und Flöte mit Emmanuel Pahud.

Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit war Margarita Höhenrieder viele Jahre Professorin an der Hochschule für Musik und Theater München und engagiert sich intensiv in der Förderung des pianistischen Nachwuchses.

In den vergangenen Jahren erschienen mehrere vielbeachtete Einspielungen: Live Aufnahmen aller fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven auf DVD bei accentus music. Beim Label Solo Musica veröffentlichte sie Chopins Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 in historisch informierter Aufführungspraxis auf einem Pleyel-Flügel von 1846 (2022/23), Edvard Griegs Klavierkonzert op. 16 („Nordlicht“, 2024) sowie zuletzt „Mozart & Choveaux“ (2025) gemeinsam mit dem Pianisten Antti Siirala und dem Wiener Concert-Verein. Die Produktionen dokumentieren ihre stilistische Bandbreite zwischen klassisch-romantischem Repertoire und selten zu hörenden Werken.

In der kommenden Saison 2026 führen Konzertreisen Margarita Höhenrieder nach Argentinien mit Auftritten am 24. August in Córdoba, am 26. August in Rosario sowie am 29. August im Teatro Colón in Buenos Aires. Weitere Konzert Highlights folgen am 30. Oktober in Zug, am 2. November im Musikverein in Wien sowie erneut in der Berliner Philharmonie am 11. April 2027. Damit setzt Margarita Höhenrieder ihre internationale Konzerttätigkeit mit bedeutenden Stationen in Europa und Südamerika kontinuierlich fort.

Veröffentlichte CDs und Videos finden Sie unter Musik und auf YouTube.

Foto: Mat Hennek

Foto: Mat Hennek

Foto: Mat Hennek

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Musikhochschule München


Musikhochschule München


Musikhochschule München

Margarita Höhenrieder hat ihre eigene Ausbildung bei sehr unterschiedlichen Lehrern erfahren:

Die legendäre Münchner Pädagogin Anna Stadler unterrichtete nach dem "Inneren Hören" von Beata Ziegler.

Ludwig Hoffmann, einer der ganz großen  Klaviervirtuosen seiner Zeit (Franz Liszt-Preisträger der Stadt Weimar und Professor an der Münchner Musikhochschule) galt u.a. als ein Meister der Klangschattierung, der Perfektion, der Sonorität und auch des Pedals. Ein Pianist, der das Mikrofon als Maßstab für höchste Klangkritik und -kultur als absolut notwendig betrachtete.

Darüber hinaus erhielt Margarita Höhenrieder durch den großen Schnabelschüler und Beethoven-Interpreten Leon Fleisher am Peabody Conservatory of Music in Baltimore, USA, vor allem für ihre eigenen Beethoven-Interpretationen entscheidende Impulse.

Last not least verdankt die Pianistin wertvolle musikalische Anregungen ihrer Freundschaft und Zusammenarbeit mit Alfred Brendel.

Aus ihrer Studienzeit stammt die Basis für die eigene Lehrtätigkeit, die sie mit 28 Jahren an der Hochschule für Musik in Würzburg beginnt. Seit 1991 unterrichtet Professor Margarita Höhenrieder an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sie trat damals die Nachfolge von Ludwig Hoffmann an, was sie selbst als eine "große Verantwortung" betrachtet.

Margarita Höhenrieder ist dankbar, dass sie ihr pianistisches und pädagogisches Talent nutzen kann, um zahlreichen internationalen Schülern "einen schönen Klavierton und ein kontrolliertes, entspanntes sowie ausdrucksstarkes Spiel" zu vermitteln. Zudem möchte sie die jungen Pianisten ermutigen, sich immer wieder selbst kritisch einzuschätzen.

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